★ Groove Music Meta Tags und Cover mit Mp3tag ändern

mp3tagGroove Music orientiert sich wie die meisten Player beim Anordnen der Alben an sogenannten Meta Tags. Scheinbar orientiert sich Groove Music allerdings an anderen Angaben als die meisten Player.

 

Das führt dazu, dass Alben, Titel und Künstler zwar in beispielsweise dem Windows Media Player, Amarok oder etwa iTunes korrekt angezeigt werden, in Groove aber alles wie wild durcheinandergewürfelt erscheint.

Meta Tags ändern, Ordner, Titel, Interpreten für Groove Music vereinheitlichen

In Kürze wird zwar ein Groove Update erscheinen, nachdem man die Angaben ändern kann, etwas komfortabler geht es aber mit Mp3tag von der Hand. So lassen sich mehrere Daten zeitgleich in einem Rutsch anpassen, und im Handumdrehen erscheinen auch ganze Alben wieder geordnet in Groove Music. Mp3tag könnt ihr >hier direkt beim Entwickler herunterladen<.

Als Beispiel nehme ich hier ein Album mit Bonusmaterial, welches sowohl getrennt als auch zusammen veröffentlicht wurde und von Groove in 5 Alben getrennt wird. Schaut man sich nun die Meta Daten an, erkennt man auch warum das so ist:

mp3tag_meta

Links der Windows Explorer, rechts mp3tag.

Etwas unklarer ist dabei, von welchen der Daten sich nun Groove Music ernährt. In der Ansicht des Players stellt sich die Aufteilung so dar:

groove_mp3_tags

Aus 1 bzw. 2 mach 5- Groove Music Chaos

Scheinbar mischt der Groove Music Algorythmus aus Album, Künstler und… keine Ahnung! Hier kommt nun Mp3tag ins Spiel. Wenn die Titel wie in meinem Beispiel in einem Ordner liegen, reicht es alle zu markieren und mit einem Rechtklick das Kontextmenü zu öffnen. Dort hat sich während der Installation auch Mp3tag eingenistet. In Mp3tag ist es nun einfach alle relevanten Daten in einem Rutsch anzupassen.

Markiert hier wieder alle Titel. Im Menü zur Linken könnt ihr nun aus allen verschiedenen Angaben wählen, oder eigene Daten angeben:

Massenabfertigung mit mp3tag

Entscheidende Angaben:

  • Interpret
  • Album
  • Album-Interpret
  • Komponist

Nach der einheitlichen Umbenennung speichert die Dateien und übt euch ein wenig in Geduld. Groove zeigt nicht die Daten der lokalen Sammlung an, sondern die im Cloud-Speicher. Sprich, erst muss OneDrive vollständig sychronisiert sein, dann wird sie auch korrekt in der Groove Music App angezeigt.

Nice- aber es geht noch nicerererer- Cover anpassen:

Groove Music hat gerne mal das Talent, keine oder gar falsche Cover zu ziehen. Auch das läßt sich ändern. Auf dem oben tehendem Screenshot seht ihr links unten, dass kein Cover hinterlegt ist. In diesem Fall liegt es daran, dass für die Titel verschiedene Cover hintelegt sind, wie ihr auf dem zweiten Screenshot dieses Artikels auch gut sehen könnt.

Markiert wieder alle Titel und macht einen Rechtsklick auf das Cover in der Leiste links. Nun könnt ihr Cover hinzufügen… wählen und euch ein Bild vn der Festplatte laden. Nach der synchronisierung mit OneDrive habt ihr nun ebenfalls euer gewünschtes Cover zum Album.

ordnung_in_groove_music

So muss das: Ordnung in der Groove Music Sammlung



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